Arzneimittel bequem nach Hause – Versandapotheken sind die Zukunft!

Versandapotheken

Versandapotheken sind die Zukunft! – So lautet die Headline und Kernaussage dieses Beitrags und wurde ganz bewusst zur Provokation gewählt. Die Provokation ist jedoch keineswegs primär als solche gedacht, viel mehr soll sie dazu anregen (triggern), dass die niedergelassenen Vor-Ort-Kollegen ihre Wohlfühlzone verlassen und zukunftsweisende, neue Absatzwege erschließen.

Wir als IT-Dienstleistungsunternehmen gehören sicher zu den Vorreitern, welche in der ersten Stunde den Online-Versandhandel aufgrund seiner mannigfaltigen Vorteile pro aktiv in Anspruch genommen haben. Das wir mit unserer Affinität kein Randphänomen mehr sind, dürfte der jährlich steigende Online-Absatz, insbesondere vor dem Weihnachtsgeschäft, in eindrucksvoller Weise belegen.

Die Ursachen für die stetig wachsende Beliebtheit sind so vielfältig, wie es die Kunden selbst sind. In schnelllebigen Zeiten, in welchen die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinanderklafft, ist es demnach nicht verwunderlich, dass eines der Hauptargumente der günstige Onlinepreis ist. Stagnierende Löhne, wachsende Kosten und immer größere Altersarmut sorgen für den notwendigen Druck, die günstigeren Online-Angebote in Anspruch zu nehmen, selbst wenn man viel lieber den stationären Handel vor Ort in Anspruch nehmen möchte. Ein weiterer Faktor ist die Zeit, welche mittlerweile zum raren Gut wurde und eigentlich wertvoller als Gold ist, denn man hat nun mal nur ein Leben und sollte so viel wie möglich seiner Zeit nutzen, um dieses zu genießen. Der Faktor Bequemlichkeit, welcher durch die Lieferung an seine eigene Haustür entsteht, rundet die enorme Attraktivität ab.

Wir haben somit 3 Hauptgründe, warum der Online-Versandhandel in Anspruch genommen wird:

1. Preis
2. Zeit
3. Komfort

Nochmals sei hierbei erwähnt, dass ein erheblicher Anteil der Kunden alleine aus Einkommensgründen alternativlos den Online-Handel in Anspruch nehmen muss!

Aus der Politik müsste man eigentlich gelernt haben, dass es nie eine gute Idee ist, den Wähler für sein Wahlverhalten zu beschimpfen. Anstelle auf die Sorgen, Nöte und Belange der Wähler einzugehen, werden diese für ihr Wahlverhalten diffamiert und im Anschluss Krokodilstränen vergossen, dass diese Schimpftirade die Wählerabwanderung noch deutlich vergrößerte.

Da in der heutigen Zeit Rationalität und Sachverstand immer mehr den Emotionen weichen, reagiert der stationäre Einzelhandel leider im gleichen Muster, wie es die Politik macht. Der böse, abtrünnige Kunde ist eben entweder dumm oder ein Egoist. Daher fragen wir uns wirklich mittlerweile, wofür überhaupt noch Marktforschung betrieben wird, wenn Verbraucherwünschen & Bedürfnissen mit Verachtung entgegnet wird…?

Insbesondere lokale, alteingesessene Apotheker geben hierbei ein Paradebeispiel ab, wie man wirklich alles falsch macht! – Der dumme und egoistische Patient (Kunde!) wird beschimpft, es werden sinnfreie Plakate aufgehangen, um durch Selbstmitleid dem Kunden ein schlechtes Gewissen zu machen und in sozialistischer Manier nach Verboten geschrien. Die Spitze des Eisbergs stellt dann die rührselige „Online-Bestattung“ des schließenden, niedergelassenen Kollegen dar (welch Ironie…), welchem man vorab jedoch als erbitterten Feind in einem sinnlosen Vor-Ort-Preiskampf bis aufs Blut bekämpfte…

Um nicht selbst dem gleichen Schicksal zu ereilen, werden nun als Reaktion, anstelle sich endlich einmal am Kundenbedürfnis zu orientieren, Extremsituationen erzeugt (am heißesten Tag im Sommer 5 Tage das Arzneimittelpaket in einer Paketbox kochen lassen) um aufzuzeigen, wie schlecht doch die bösen Versandapotheken sind. Da der Markt im Gegensatz zu einigen stationären Händlern sowie Apotheken jedoch nicht in seiner Starrheit versteinerte, gibt es längst Lösungen seitens der Logistikdienstleister, um die Extremsituationen künftig zu vermeiden: http://www.trans-o-flex.com/ambient/

Ein weiteres Szenario ist die zwingende Akut- & Notfallversorgung vor Ort hervorzuheben, welche Versandapotheken nicht zu leisten vermögen. Immer wieder fallen in sozialen Netzwerken hämische Sätze wie z.B.: „Mal sehen wie toll deine Versandapotheke noch ist, wenn du dringend was benötigst“ etc. – Hierzu möchten wir anmerken, dass es marketingtechnisch ne ganz prima Sache ist sich als notwendiges Übel zu präsentieren und fragen uns, warum diese Akut- & Notversorgung nicht auch von Kliniken und Kreiskrankenhäusern geleistet werden kann/darf. Ferner würde ein Automat das Problem auch lösen, wenn man ihn doch nur aufstellen dürfte…

Es gibt jedoch auch Licht am Horizont!

In München schlossen sich mehrere Apotheker in einer Art Joint Venture zusammen, bündelten ihren Einkauf mit dem Ergebnis bessere Einkaufspreise zu erzielen und somit auch bessere Endkundenpreise feilbieten zu können, analysierten das jeweilige Kundenklientel im einzelnen Wirkungskreis, optimierten dahingehend ihr vorgehaltenes Sortiment, vernetzten ihre Kurierflotte und optimierten die Tourenplanung. Ebenso wurde mit der Handelsplattform Amazon ein Pilotprojekt gestartet, um dem Kunden (Patienten) binnen kürzester Zeit seine freiverkäuflichen Arzneimittel an seine Haustüre zu liefern.

Wir haben persönlich gehofft, dass sich diese kundenorientierte Vorgehensweise als zukunftsweisendes Modell für den Apothekenmarkt zum Vorbild genommen werden würde. Jedoch wurde anstelle einer Adaption mit dem Bestreben zur weiteren Optimierung zum Gegenangriff geblasen und besagte Apothekenvereinigung mit Klagen von den eigenen Marktbegleitern überzogen.

Fakten:

– Apothekensterben ist in erster Linie begründet mit dem Wegfall des ländlichen Hausarztes, innerstädtischer Konkurrenz bis aufs Messer, der Weigerung mit der Zeit zu gehen (Stichwort Fax) und dem tatsächlichen Willen sich an den Kundenbedürfnissen zu orientieren.

PS: Versandapotheken tragen sicherlich auch hierzu bei, jedoch nicht in dem Maße, wie uns die Branche zu glauben lassen vermag, denn es gibt ein gewichtiges Alleinstellungsmerkmal, welche nebst der Akut- & Notversorgung Versandapotheken nicht toppen können – ZEIT!

Lösungsansatz und unsere Hilfestellung

Wie zu Beginn bereits erwähnt stellt die Zeit, welche durch den Onlinekauf gespart wird, ein elementaren Grund zur Inanspruchnahme dar. Und genau hier kann die niedergelassene Apotheke nebst Akut- & Notfallversorgung punkten. Die Softwarebranchenführer für Versandapotheken-Onlineshops haben nahezu alle auch ein Produkt für die regionale, niedergelassene Vertretung des Standes. Hierbei wird im Shop-System der Wirkungskreis auf den tatsächlichen Aktionsradius der Apotheke beschränkt, so dass die Kunden vor Ort bequem online ihre Arzneimittel und Produkte des täglichen Bedarfs ordern können und die Bestellung entweder vorkommisionieren lassen können (Zeit) ODER dem Kunden anbieten die Ware per Apothekenkurier direkt nach Hause zu liefern, sofern er aus gesundheitlichen Gründen die Apotheke nicht aufsuchen kann. Anmerkung: Hierzu ist keine Versandhandelserlaubnis von Nöten!

Insbesondere die Kurierauslieferung verschafft einen Zeitvorteil, den eine Versandapotheke niemals schlagen kann. Wenn man jetzt noch hingehen würde und sich mit seinen Kollegen vor Ort kooperativ arrangieren würde, vll. sogar den Einkauf von OTC-Artikeln bündeln und dann vielleicht noch sein Kundenklientel im Wirkungskreis analysiert (Einkommen, Alter, regionale Trends) und sein vorgehaltenes Portfolio dahingehend ausrichtet, hat man einen wettbewerbsfähigen, „ganzheitlichen“ Ansatz für künftige Herausforderungen und die Wahrscheinlichkeit sich am Markt zu behaupten drastisch vergrößert.

Reaktivierung der linken Gehirnhälfte und Entsagung der negativen Emotionen – starten Sie jetzt!

Wir können Sie durch unsere Dienstleistungen und einem kooperativen Netzwerk von Marktforschungs- & Marketingfachleuten, Softwareanbietern und Juristen optimal dabei unterstützen diesen Weg mit uns gemeinsam und ohne Fax 😉 zu gehen. Nehmen Sie hierzu noch heute Kontakt mit uns auf: klick

Wer jedoch weiterhin nach Verboten schreit, lieber Kunden beschimpfen möchte, in Selbstmitleid aufgeht und seine innige Beziehung zu seinem Fax nicht aufgeben möchte, den werden wir wohl eines Tages in der Online-Bestattung eines bekannten Netzwerks wiederfinden…